Ulcinj und Velika Plaza: die Entwicklung erreicht die zweite Reihe
Ulcinj und Velika Plaza galten lange als unterversorgt. Das ändert sich gerade. Neue Spa- und Mittelklassehotels erhöhen die Bettenkapazität spürbar, und mit ihnen kommt eine Gästeschicht, die es dort vorher kaum gab.
Warum das ein gutes Zeichen ist
Es zeigt, dass sich die Entwicklung in Montenegro nicht auf Kotor und Budva beschränkt. Wenn eine Region Kapazität aufbaut, steigt zuerst die Sichtbarkeit der ganzen Gegend. Reiseveranstalter nehmen sie ins Programm, Suchmaschinen zeigen sie häufiger, Gäste erwägen sie überhaupt erst.
Was für Betriebe vor Ort jetzt zählt
Neue Kapazität heisst allerdings auch neuer Wettbewerb. Wer schon da ist, hat einen Vorsprung, den er halten sollte: Ortskenntnis, Stammgäste, gewachsene Beziehungen zu Lieferanten und Mitarbeitenden. Der Fehler wäre, in einen reinen Preiskampf mit den Neuen einzusteigen.
Der bessere Weg
Positionieren, solange der Markt sich noch sortiert. Also klären, wofür das eigene Haus steht, welche Gäste dazu passen und welche zwei oder drei Dinge man wirklich besser kann als der Neubau nebenan. Wer das jetzt macht, verhandelt in zwei Jahren aus einer anderen Position.